Entwicklung eines Gewerbeparks

Die Feldmann Immobilien Gruppe erwarb im Jahr 2000 dieses ca. 65.000 m² große Gewerbegrundstück der „Sauerländischen Papierfabrik“. Nach Räumung der Produktions- u. Lagerhallen konnten diese an Speditionen und Produktionsbetriebe, das Land NRW und kleinere Handwerkerbetriebe neu vermietet werden. Die unmittelbare Nähe zur Autobahn und die Investitionen in die Infrastruktur des Gewerbeparks ließen die Firmen schnell expandieren und so wurden die ca. 6.000 m² großen Gewerbehallen in den folgenden Jahren um weitere 5.000 m² erweitert.

 

Weitere Projektentwicklungen auf dem Gelände der ehemaligen sauerländischen Papierfabrik:

2006 Wertstoffbringhof
Das Projekt Wertstoffbringhof wurde im Jahr 2002, in Kooperation mit den technischen Diensten der Stadt Arnsberg, aufgenommen. Die Aufgabenstellung lautete, eine Anlage zu konzipieren, welcher den gestiegenen Anforderungen der Abfallwirtschaft gerecht wird. Das ca. 4.300 m² große Areal wurde im Oktober 2006 der Stadt übergeben und ist in die Entsorgungsbereiche Bauschutt, Elektroschrott, Grünschnitt und Gefahrstoffe gegliedert. Die sehr gut durchdachte Planung garantiert optimale Arbeitsabläufe für Kunden wie auch Betreiber. In nur sechs Monaten Bauzeit ist an diesem Standort eine Anlage entstanden die im weiten Umkreis seines gleichen sucht.

 

2008/2009 Burger King, Imo-Wash & GTÜ
Die Entwicklung des ungefähr 4.500 m² großen Filetgrundstücks im Kreuzungsbereich zur Autobahn konnte erst durch den Neubau der Betriebsstraße im Jahr 2006 in Angriff genommen werden. Nach der Ansiedlung der Autowaschanlage in 2008 wurde ein Jahr später ein Burger King und eine GTÜ-Prüfstelle mit angeschlossener Kfz-Werkstatt an diesem Standort ansässig.
Das Burger King Restaurant in Arnsberg ist deutschlandweit eines der ersten Restaurants, das im innovativen Restaurantdesign der Zukunft von Burger King gestaltet ist.

 

Regenerative Energien
Die Feldmann Immobilien Gruppe betreibt im Gewerbepark drei an einem Obergraben aufgereihte Wasserkraftstandorte. Durch die Ausleitung des Ruhrwassers an der Wehranlage im “Alten Feld” kann das Gefälle ideal an den drei Standorten zur Energieerzeugung genutzt werden. Nachdem die ehemalige Sauerländische Papierfabrik ihren Betrieb einstellte, hat die Feldmann Gruppe die Nachfolge angetreten und die Wasserkraftnutzung auf die Erzeugung CO2-freier elektrischer Energie umgestellt. Im Jahr 2009 wurde der unterste Wasserkraftstandort auf dem Gelände der ehemaligen Papierfabrik modernisiert, und es wurden Maßnahmen ergriffen, um die gewässerökologische Durchgängigkeit für Fische und Gewässerorganismen in diesem Ruhrabschnitt herzustellen.

Insgesamt sind an den drei Standorten mit ihren fünf Turbinen 750kW installiert, die ca. vier Millionen kWh pro Jahr erzeugen. Dadurch werden ca. 2700 Tonnen CO2 jedes Jahr eingespart.